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Via Veterano - 22.09.2008

TourennameVia Veterano
BeschreibungParkplatz: Als wir an dem Parkplatz in der Nähe der Kirche parken wollten, wieß uns ein einheimischer Bauer darauf hin, dass ca. 300m nach Ortsende der Hauptstraße folgend auf der rechten Seite ein Parkplatz für die Kletterer eingerichtet wurde. Man erkennt diesen an einer eingezäunten Erddeponie, deren Tor in Richtung der Parkplatzes weisst. Wasser findet sich am anderen Ortsende an einem Brunnen.

Zustieg: In Freggion wählt man die Straße oberhalb der Kirche, die in der Serpentine aus der Hauptstraße in Richtung Westen führt. Dieser Straße folgen, sie endet bald und mündet in einen Wanderweg. Nach ca. 200m steht auf der rechten Seite des Weges ein Werbeschild für ein Restaurant, danach biegt man nach rechts auf einen steileren Pfad ab. Diesem folgt man und überquert einen ersten Bachlauf, bevor man vor dem zweiten Bachlauf nach rechts zwischen den beiden Bachläufen zum Einstieg gelangt.

Beschreibung der Seillängen: Die ersten 7 Seillängen bewegen sich im Bereich bis 4b und bieten vorwiegend Plattenkletterei mit vernünftiger Absicherung. Dabei bedeutet vernünftig, dass nicht wie beispielsweise an der Ponte Brolla alle 2m ein Haken kommt, sondern es gibt schon auch Seillängen - gerade im 3er Gelände - bei denen nur 3 Haken pro Länge stecken. Der Routenverlauf ist durch weiße und rote Striche immer wieder gekennzeichnet.

Die 7. Seillänge bietet einen kleinen Aufschwung, der frei geklettert sicher 5c ist. Hier kann aber mit einem Griff in den Haken für Entspannung gesorgt werden. Auch in der nächsten Länge findet man wieder einen Aufschwung über einen Block, der sicherlich frei 5c ist. Die erste etwas schwerere Platte findet sich anschließend in der 10. Seillänge. Hier muss obligatorisch 5a Platte geklettert werden, die Hakenabstände erlauben kein technisches Vorwärtskommen! Danach wird das Gelände zunächst in zwei Seillängen wieder leichter.

In der 13. Seillänge folgt ein Quergang über eine (bei uns) nasse Platte. Die nasse Stelle war zwar nur ca. 1m breit, machte aber einen etwas ungewohnten Abstieg über plattiges 5er Gelände nötig. Hier empfiehlt es sich, bei der ersten Möglichkeit nach der Querung Stand zu machen, weil das Seil (60m) sonst nicht bis zum nächsten vernünftigen Stand reicht. Bäume bieten hier Gelegenheit, einen Stand zu machen.

Danach kann man sich zwischen zwei Varianten entscheiden. Wir haben die 5c+ Variante gewählt, welche aus 3 herrlichen Plattenlängen mit 5b+, 5c und 5c+ bestand. Die letzte Länge dürfte wohl schon eher 6a sein, es handelt sich ausnahmsweise um kleingriffige, steile Kletterei mit sehr kleinen Tritten.

Um aus der Variante wieder in die eigentliche Tour zu queren, muss man an einem abstorbenen markanten Baum Stand machen und danach nach links queren. Der vermeintliche Ausstieg über Schrofengelände nach oben zu wieder besseren Platten ist wohl nicht eingerichtet. An dem toten Baum quert man leicht absteigend volle 60m nach links (nicht 30, wie im Plaisir Süd angegeben) und erreicht dann vereinzelte Haken der Originalführe. Im Quergang, der auch 4er Stellen aufweist stecken aber nur 2 Haken! Hier kann mobiles Sicherungsmaterial von Vorteil sein!

Die letzten 5 Seillängen der Tour sind etwas undurchsichtlich hinsichtlich der Standplätze, wir haben zweimal unser gesamtes 60m Seil ausgenutzt und sind gerade so (teilweise mit nachkletterndem Nachsteiger am laufenden Seil) zum nächsten Standplatz gekommen. In den letzten beiden Längen empfiehlt es sich, früher Stand zu machen, da der Seilverlauf sonst einen sehr starken Seilzug nach sich zieht.

Abstieg: Die letzte Länge endet mitten im Wald. Vom Stand an einem Baum ca. 30m aufsteigen, dann der gelben Markierung nach links folgen und schließlich in verschiedenen Rinnen steil hinab zum Einstieg. Ca. 45 Minuten bis zu Einstieg und nochmal 15 min bis zum Auto. Bei Nacht sicherlich heikel zu finden, bei Regen sehr steil und rutschig!

Charakter: Insgesamt waren die 3 schweren Längen und einige Plattenlängen recht interessant, die Querung nach der Variante sowie die Ausstiegslängen waren aber nicht mehr sehr schön. Prädikat: Interessant, aber muss kein zweites Mal sein!
Bilder 
 
 
 
 
 
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